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06

Jun

2014

5 Tipps für gute Texte

Egal ob man Fotograf, Webdesigner oder Shopbesitzer ist – gute Texte auf der eigenen Webseite benötigt jeder! Sie sind wichtig, um neue Kunden zu informieren und vom Kauf oder Buchung einer Leistung zu überzeugen, bestehenden Kunden alles Wissenswerte mitzuteilen, Vertrauen zu schaffen und natürlich auch für die Suchmaschinenoptimierung.

 

Daher habe wir euch heute 5 allgemeine Tipps für gute Texte auf euren Webseiten zusammengestellt.

1. Der Inhalt zählt

Besonders auf der Startseite tendieren viele Webseitenbetreiber dazu, inhaltslose Begrüßungstexte zu formulieren, die aber eigentlich weder sonderlich informativ für den Besucher noch relevant für Suchmaschinen sind. Ein einfaches „Willkommen auf meiner Webseite, schauen Sie sich gern um“ bringt weder den Besucher noch Google weiter. Warum nicht gleich ein relevantes Keyword direkt in die Überschrift mit einbringen? „Webdesign im neuen Gewand“, „Schuhe für Liebhaber“, etc. Sei kreativ!

 

Und auch der Begrüßungstext sollte den Besucher direkt abholen: Was erwartet den Besucher auf deiner Seite? Was kann er kaufen/erfahren? Welche Bereiche deiner Webseite sind besonders wichtig/interessant? Google honoriert ebenfalls gute inhaltliche Zusammenhänge und relevante Informationen. Daher gilt auch für deine Unterseiten: Schreibe lieber kurze Texte, die aber tatsächlich wertvolle Informationen liefern. Verzichte auf Navigationspunkte wie „Philosophie“ oder „Geschichte“, wenn du nicht wirklich etwas zu erzählen hast. Allgemeine Platituden werden von deinen Besuchern nicht gern gelesen.

 

Es gilt also:

- Schreibe nur Texte, wenn du wirklich etwas zu sagen hast

- Verzichte auf leere Worthülsen

- Verzichte lieber auf Navigationspunkte, anstatt sie mit unwichtigen Texten zu befüllen

2. Kurz und Knackig

Kurze und knackige Texte werden gern gelesen und vor allem auch bis zum Ende. Verzichte darauf, langwierige Abhandlungen über dein Produkt oder deine Dienstleistungen zu schreiben, sondern konzentriere dich auf die wichtigsten Punkte, die du deinen Kunden unbedingt mitteilen möchtest. Besonders am Bildschirm bevorzugen viele User kurze Texte, die sie informieren, anstatt lange Formulierungen, bei denen sie viel scrollen müssen. Dasselbe gilt für Sätze: lieber kurz und prägnant anstatt lang und verschachtelt!

 

Was tun, wenn du aber doch den einen oder anderen lange Text hast? Lies weiter bei Tipp 3!

3. Gute Strukturierung

Für jeden Text gilt: Je besser er strukturiert ist, desto lieber lesen ihn deine Webseitenbesucher. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn er länger ist und Besucher scrollen müssen.

 

Wann ist ein Text gut strukturiert?

Dein Text ist dann gut strukturiert, wenn er folgende Elemente beinhaltet:

  • Überschrift
  • Zwischenüberschriften
  • Absätze
  • Fettungen
  • Listen

Bei besonders langen Texten machen auch Teaser Sinn, die nach der Überschrift einen kurzen Abriss darüber geben, worum es in dem folgenden Text geht.

 

Insgesamt ist die Gliederung deiner Inhalte sehr wichtig. So schaffst du eine logische Ordnung und führst deinen Leser sozusagen durch den Text. Das bedeutet: Besonders lange Abschnitte solltest du durch Zwischenüberschriften und Absätze aufbrechen.

 

Ebenfalls sehr wichtig für eine gute Strukturierung sind Fettungen. Hebe aber nur Schlagwörter in deinem Text hervor, nutze dieses Mittel nicht inflationär! So kann sich der Leser besser orientieren und sieht auf den ersten Blick, worum es im jeweiligen Abschnitt geht. Wie du in diesem Tipp siehst, funktionieren auch Listen sehr gut, um deinem Leser einen schnellen Überblick über wichtige Punkte zu geben.

4. Sprachgewohnheiten deiner Zielgruppen

Für einen guten Text ist es ebenfalls wichtig zu wissen, an wen genau man sich damit wendet! Wer ist deine Zielgruppe? Wer kauft dein Produkt besonders häufig oder bestellt dein Angebot? Darüber solltest du dir im Klaren sein, wenn du einen Text schreibst. So fühlen sich Jugendliche direkt angesprochen und „zugehörig“, wenn sie geduzt werden, andere Zielgruppen fühlen sich eventuell abgeschreckt. Genauso nutzen Akademiker ein anderes Vokabular als die jüngere Zielgruppe.

 

Du solltest deine Kunden daher gut kennen. So kannst du entscheiden, ob du ggf. auch die üblichen Anglizismen verwenden kannst, oder doch lieber die deutschen Übersetzung verwendest.

 

Ein weiteres Beispiel: Schreibst du über einen bestimmten Fachbereich, der üblicherweise von Fachbegriffen wimmelt, solltest du dir überlegen, ob du dich an Kollegen aus dem Fachbereich wendest oder an Laien. Je nachdem solltest du dich anpassen: Fachkollegen – Fachbegriffe, Laien – verständliche Wortwahl mit Fachbegriffen in der Klammer (für die Suchmaschinen). Entscheidend ist also: Lerne deine Zielgruppe kennen und passe deine Texte an ihre Sprachgewohnheiten an.

5. Passiv vermeiden

Lass ruhig die Finger von passiven Formulierungen. Aus Höflichkeit tendieren wir häufig dazu, „weichere“ Formulierungen zu wählen, anstatt selbstbewusst zu schreiben. Es sollte also nicht heißen „Es werden Texte für Sie geschrieben“ sondern „Ich schreibe Texte für Sie“.

 

Passivsätze sind nämlich nicht nur länger, sondern auch langweiliger. Aktive Formulierungen auch lösen aktive Vorstellungen aus und führen damit zu einem lebendigen Bild im Kopf deines Lesers. So kann er sich viel besser ausmalen, was er mit dem von dir angeboten Produkt oder Dienstleistung alles machen kann.

Haltet euch an diese Tipps und das Schreiben von guten Texten, die interessant und leicht zu lesen sind, wird euch viel schneller von der Hand gehen.

 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Texten und freuen uns bei Fragen auf Kommentare!

Hillevi Lausten

Hillevi Lausten

Partnerships Manager


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Kommentare: 9
  • #1

    Mathias Rätsch (Dienstag, 22 Juli 2014 14:33)

    Gefällt!

  • #2

    Roland (Dienstag, 22 Juli 2014 17:24)

    Wenn ein Text mit Egal beginnt, dann ist der Rest auch ziemlich egal...oder? Liebloser gehts doch gar nicht. Sag` mal Deiner Freundin:" ...egal, wie Du ausschaust....

  • #3

    Barbara (Dienstag, 22 Juli 2014 19:21)

    Danke für die Tipps.
    Tatsächlich neigt man gerne dazu, zu ausführlich zu schreiben.
    Auf den Punkt gebracht, kurz und knackig kommt besser an (das weiß man eigentlich aus eigener Erfahrung).

  • #4

    Olga (Dienstag, 31 März 2015)

    Das kann ich nur bestätigen! Tolle Tipps!

    LG http://olgsblog.de/

  • #5

    Dennis Sielenkemper (Dienstag, 07 April 2015 13:46)

    Vielen, vielen Dank für die Tipps!
    Ich versuche sie umzusetzten ;-)
    www.3zinken.de sagt DANKE!

  • #6

    wróżka (Montag, 28 November 2016 17:47)

    nieobcujący

  • #7

    sex telefon (Dienstag, 29 November 2016 13:44)

    Screen

  • #8

    sextelefon (Mittwoch, 30 November 2016 00:34)

    archeograf

  • #9

    love spell (Mittwoch, 30 November 2016 23:36)

    Wierch